DYSPLASIE

WAS SIND DYSPLASIEN?

Unter einer Dysplasie versteht man eine Veränderungen im Gewebe, die sich gut frühzeitig erkennen lassen. Im Bereich der Gynäkologie bezieht sich der Begriff auf Veränderungen der Hautoberfläche, die sich am Gebärmutterhals befinden. Durch eine schnelle Behandlung kann die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verhindert werden. Selten können Dysplasien auch an der Scheide, der Vulva oder auch im Analbereich vorkommen.

Verursacht wird dies durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Bleibt die Infektion bestehen, können über die Jahre Dysplasien entstehen. Dabei handelt es sich nur um eine Vorstufe von Krebs, die gut von einem Arzt behandelt werden kann. Eine Dysplasie ist kein Krebs – kann aber im Verlauf zu einer Krebserkrankung führen. Da Dysplasien bei den Patientinnen meist keine Beschwerden verursachen, wird die Erkrankung in den meisten Fällen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen durch einen Zellabstrich vom Gebärmutterhals, dem sogenannten PAP-Abstrich, erkannt.

WIE SCHÜTZEN SIE SICH VOR ERNEUTEN DYSPLASIEN?

Sollte ein erkranktes Gewebes entdeckt worden sein, muss es entfernt werden. Danach ist Ihr Gebärmutterhals mit hoher Wahrscheinlichkeit frei von Viren.

Eine anschließende Impfung gegen humane Papillomaviren senkt das Risiko einer weiteren Infektion! Diese schützt Sie vor den wichtigsten Virustypen, kann allerdings eine bestehende Infektion nicht heilen. Wir beraten Sie, wann für Sie eine Impfung sinnvoll ist. Sprechen Sie uns darauf an!

Ursache für die Entstehung von Zellveränderungen ist die Infektion mit humanen Papillomaviren. Rauchen erhöht jedoch erheblich das Risiko für die Entstehung von Dyplasien zusätzlich. Je stärker Ihr Tabakkonsum ist, desto höher ist auch das Risiko für eine Gewebeveränderung.

Dr. Bernd Roediger

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe · Zytologie
Zytologisches Einsendelabor am MVZ Buntenskamp

 

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